Im Folgenden präsentieren wir Ihnen eine Auswahl von Projekten aus den Themenfeldern "Naturschutz und Landschaftspflege".
Die vorliegende Untersuchung zielte darauf ab, die Population der vorkommenden Amphibien zu erfassen und Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung der Lebensräume dieser Spezies zu entwickeln.
Die Zielsetzung der Untersuchung bestand darin, die Population der vorkommenden Amphibien zu erfassen und Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung der Lebensräume dieser Spezies zu entwickeln.
Gerade Wasservögel sind von entscheidender Bedeutung für die internationale Vogelschutz-Übereinkommen. Um die europäische Vogelwelt zu schützen und die Bestände langfristig zu erhalten, zeigte sich in den vergangenen Jahren, dass eine rein rechtliche Unterschutzstellung, wie durch die EU-Vogelschutzrichtlinie (2009/147/EG) und das Bundesnaturschutzgesetz, die negativen Bestandstrends in Mitteleuropa und Deutschland bei einer Vielzahl von Vogelarten nicht umkehren konnte. Um dem weiter anhaltenden Rückgang durch geeignete Schutzkonzepte und Maßnahmen entgegenzuwirken, ist daher der Kenntniserwerb über die aktuelle Verbreitung und den Bestand sowie die vor Ort wirkenden Beeinträchtigungen eine unabdingbare Voraussetzung. Neben den wassergebundenen Vogelarten sowie den Biotoptypen wurden die Auswirkungen des Bootsverkehrs sowie der Freizeitnutzung erhoben und eine Maßnahmenkonzeption erstellt.
Die vorliegende Untersuchung zielte darauf ab, die Population der vorkommenden Amphibien zu erfassen. Darüber hinaus sollten die Sommer- und Winterlebensräume, die Laichgewässer und Wanderbewegungen sowie die Vernetzungszusammenhänge erhoben werden. Zusätzlich sollte im Bereich der L 1212 eine detaillierte Erfassung und Analyse der Wanderungsrichtungen der unterschiedlichen Amphibien erfolgen. Basierend auf diesen Daten sollten Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung der Sommer- und Winterlebensräume sowie der Laichgewässer erarbeitet werden.
In der mitteleuropäischen Kulturlandschaft haben Hecken eine lange kulturhistorische Bedeutung und zählen zu den ältesten Kulturlandschaftselementen. Diese Flurgehölze waren vom 16. bis Mitte des 20. Jahrhunderts besonders zahlreich vorhanden und durchzogen die meisten kleinräumigen parzellierten Kulturlandschaften.
Die Ziele des Heckenpflegekonzepts sind im Wesentlichen der Erhalt bzw. die Verbesserung der ökologischen Wertigkeit der Hecken, die Optimierung der Offenlandlebensräume sowie die ökonomische Optimierung der Pflege und die Verwertung des anfallenden Schnittguts. Das Heckenpflegekonzept zielt außerdem auf die langfristige Etablierung einer nachhaltigen Heckenpflege ab.
Gesamtbetriebliche Maßnahmenkonzeption, Ökopunktehandel und fachliche Beratung. Schwerpunkt: Neubau und Instandsetzung von Trockenmauern, Streuobstwiesenpflege, Anlage von Feuchtwiesen, Tümpeln, Hochstauden- und Saumvegetation sowie Waldumbau. Schaffung von Retentionsräumen und Hochwasserschutz. Zielarten: Amphibien, Reptilien, Vögel und Falter. Artenschutz an Gebäuden (inkl. CEF-Maßnahmen).
Gemeinsam mit der FGOU erfassen wir die wertgebenden Brutvogelarten in einem NSG im Regierungsbezirk Karlsruhe und formulieren Aussagen über die Beeinträchtigungen, Einschätzung der Störempfindlichkeit der angetroffenen Arten sowie Vorschläge zur Verbesserung der Bedingungen für diese Brutvögel. Des Weiteren obliegt uns auch die Öffentlichkeits- und Pressearbeit.
Auch 2019 habe ich wieder die Gelegenheit, gemeinsam mit der FGOU, im Rahmen des Pilotprojektes "Qualitätssicherung in Naturschutzgebieten" tätig zu werden. Diesmal liegt der Hauptfokus auf der Ziel-Art: Heidelerche (Lullula arborea).
Im Jahr 2013 verabschiedete die Landesregierung die neue Naturschutzstrategie des Landes Baden-Württemberg. Einer der Schwerpunkte dieser zielt darauf ab, die Qualität und insbesondere den Pflegezustand der Naturschutzgebiete im Land zu sichern und zu entwickeln. Im Rahmen des Pilotprojektes "Qualitätssicherung in Naturschutzgebieten", erarbeiteten wir im Jahr 2018, auf Grundlage von Felderhebungen für drei Naturschutzgebiete eine Maßnahmenkonzeption. Im Fokus hierbei standen die Ziel-Arten: Kiebitz (Vanellus vanellus), Flussregenpfeifer (Charadrius dubius) und Neuntöter (Lanius collurio).
Vegetationskundliche Erhebung unter dem besonderen Aspekt der Frühjahrsgeophyten sowie naturschutzfachliche Beurteilung des Gewässerabschnittes. Als Grundlage dafür wurde neben der Vegetation auch die Avi- und Libellenfauna sowie die Arten Groppe (Cottus gobio) und Steinkrebs (Austropotamobius torrentium) erfasst.