Nachfolgend sehen Sie eine Auswahl von Projekten aus dem Themenfeld "Forschung und Entwicklung".
Wasservögel sind zentrale Arten der internationalen Vogelschutz-Übereinkommen. In einem Forschungsprojekt wurde der Einfluss von Boots- und Kanusport (Testbefahrungen, Verhaltensbeobachtungen) auf die wassergebundene Vogelwelt sowie auf die emersen und submersen Pflanzen untersucht.
Im Rahmen meiner Tätigkeit am Institut für Angewandte Agrarforschung (IAAF) untersuchte ich praxisgerechte Blühmischungen als Untersaat im Mais. Neben vegetationsökologischen Parametern wurden auch Wildbienen und Laufkäfer erfasst.
Das Projekt RAMONA zielt darauf ab, Konfliktsituationen durch vorausschauende, integrierende Planung und bessere Kooperation aller Beteiligten zu entschärfen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt im Rahmen von „Stadt-Land-Plus“, einer Maßnahme zur Stärkung der Stadt-(Um)Land-Beziehungen und nachhaltigen regionalen Entwicklung.
Im Projekt RAMONA stehen die Eingriffsregelung und der besondere Artenschutz im Fokus – naturschutzrechtliche Instrumente, die Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft durch Bautätigkeiten vermeiden oder kompensieren sollen. In dynamischen Stadtregionen führen isolierte Maßnahmen jedoch oft zu ineffektiven Lösungen oder unerwünschten Nebenwirkungen, wie dem Verlust von Erholungsräumen oder wichtigen Agrarflächen für den Bodenschutz.
Streuobstwiesen sind Hotspots der Biodiversität und wichtige Nahrungs- und Bruthabitate für Arten wie Wendehals (Jynx torquilla) und Grauspecht (Picus canus). Während die Bestände vieler weniger spezialisierter Vogelarten stabil oder steigend sind, nehmen die hochspezialisierten Arten weiter ab. Ich war zwischen 2013 und 2015 in diesem Projekt tätig.